Hautarztpraxis         Skin & Med       Christian Fleischer  
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Ekzeme und Neurodermitis

 

  Ekzeme sind eine Gruppe von entzündlichen Hautveränderungen, die auf äußere oder innere Einwirkungen körperfremder Stoffe zurückzuführen sind. Zu äußeren Auslösern zählen insbesondere reizende und irritierende Substanzen, zu inneren Auslösern Allergien oder eine zu geringe Talgproduktion.  Spezielle Medikamente können bei Ekzemen eine Linderung bringen. Auch bestimmte Salben und Cremes, die je nach Ekzem rückfettend und entzündungshemmend sind, mildern die Beschwerden. Bei manchen Ekzemformen ist eine Lichttherapie sehr hilfreich. Auch die PUVA-Therapie (Lichtsensibilisator Psoralen und UVA Licht) kann hier Abhilfe schaffen. Schwitzen und Stress kann das Ekzem verschlechtern, daher sollte auf Entspannung geachtet werden. Auch Ernährung kann eine gewisse Rolle spielen.

 

Die Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine entzündliche, stark juckende Hautkrankheit, die meist im frühen Kindesalter erstmals auftritt. Der Beginn der Erkrankung kann jedoch auch im Erwachsenenalter liegen. 
Es handelt sich um eine vererbte Erkrankung, die in der Regel in Schüben verläuft. Wunderheilungen sind bei dieser genetischen und somit schicksalshaften Erkrankung nicht zu erwarten. Meist kann jedoch durch konsequente Hautpflege sowie eine der jeweiligen Situation angepassten Ekzemtherapie trotz dieser chronischen Erkrankung ein glückliches und unbeschwertes Leben geführt werden. 

Das Ernährungsverhalten hat üblicherweise nicht die ihm oft zugesprochene Bedeutung. Bei Patienten mit früher Manifestation der Erkrankung im Säuglingsalter kommt es in der Pubertät oder auch in den Jahren danach häufig zu einer deutlichen Abschwächung der Erkrankung.

 

Lassen Sie sich beraten, um Hautzustand, medikamentöse Therapie, Behandlungen und Pflegeprodukte optimal aufeinander abzustimmen.